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Gasser R et al.  
ATP-abhängige Kaliumkanäle im Herz-Kreislauf-System

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (Supplementum C): 3-5

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Abb. 1: Faksimile - Koronararterienligatur Abb. 2: Forschungslabor Abb. 3A-B: Kalium - transmembranäre Leitfähigkeit Abb. 4A-B: Kaliumausstrom - Ischämie Abb. 5A-B: Ischämie - Vasodilatation



Keywords: ATP-abhängiger KaliumkanalIONAKardiologieNicorandil

ATP-abhängige Kaliumkanäle stellen eine praktisch ubiquitäre Subpopulation von transmembranären K-Kanälen dar, die sich in den meisten Organen findet und zumeist mit Stoffwechselvorgängen in der einen oder anderen Form assoziiert ist: Am Pankreas sind die KATP-Kanäle für die Steuerung der Insulinfreisetzung verantwortlich, am Myokard für einige relativ heterogene, allerdings ausschließlich ischämieassoziierte Prozesse und an den glatten Muskelzellen für den Gefäßwandtonus. In anderen Organen, z. B. in speziellen Regionen des Gehirns, im Darm etc., haben die KATP-Kanäle ebenfalls entscheidende Funktionen. Sie lassen sich pharmakologisch öffnen und schließen; dafür gibt es Substanzen mit unterschiedlicher Selektivität. Im Herz-Kreislauf-Bereich stehen vorwiegend KATP-Kanal-Öffner wie Nicorandil und KATP-Kanal-Blocker wie Sulfonylharnstoffe zur Diskussion. Eigentlich erwartete Interaktionen sind unspektakulär und ohne klinische Relevanz. Unter den klinischen Studien ist v. a. die IONA-Studie, eine sogenannte Landmark-Studie, hervorzuheben, welche den günstigen Einfluß von Nicorandil auf primäre Endpunkte bei Patienten mit KHK bescheinigt.
 
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