Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Finkenstedt G, Gasser RW  
Therapierefraktäre Hypertonie: renovaskuläre oder endokrine Hypertonie? Differentialdiagnose am Beispiel einer Patientin mit Nierenarterienstenose und Nebennierentumor

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2003; 7 (2): 18-24

Volltext (PDF)    Summary    Abbildungen   

Abb. 3: Cushing-Syndrom



Keywords: endokrinFallberichtHypertonierenovaskulärTherapierefraktor

Die Differentialdiagnose der renovaskulären und endokrinen Hypertonie wird hier anhand des eindrücklichen Fallbeispieles einer Patientin mit akzelerierter bzw. therapierefraktärer Hypertonie dargestellt. Im Rahmen der CT-Untersuchung fand sich eine 70 %ige Nierenarterienstenose und ein 3 cm großer Nebennierentumor, ein sog. Inzidentalom. Die Abklärung der hämodynamischen Wirksamkeit und die sich ergebenden möglichen interventionellen Konsequenzen der Nierenarterienstenose werden diskutiert. Die Differentialdiagnose der endokrinen Hypertonie wird anhand des Inzidentaloms dargestellt, und es wird auch die Dignitätsbeurteilung kommentiert. Letztlich fand sich bei dieser Patientin ein Kortisol-sezernierendes Nebennierenadenom mit präklinischem Cushing-Syndrom. Es konnte zunächst nicht geklärt werden, ob die Nierenarterienstenose, der Hyperkortisolismus oder beide für den therapierefraktären Hochdruck verantwortlich waren. Aber die weitgehende Normalisierung des Blutdrucks durch die komplette hormonelle Remission nach Adrenalektomie spricht für die hormonelle und gegen eine renovaskuläre Ursache der refraktären Hypertonie.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung