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Riedl CR  
Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (2) (Ausgabe für Schweiz): 22-25
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (2) (Ausgabe für Deutschland): 22-25
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (2) (Ausgabe für Österreich): 35-38

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Keywords: DiagnoseInterstitielle ZystitisTherapieUrologie

Das Hauptproblem und wesentliches Hindernis für eine kompetente Diagnostik und Therapie der interstitiellen Zystitis (IC) stellt immer noch die mangelnde Berücksichtigung des stadienhaften und progressiven Verlaufs dieser Erkrankung dar. Während die Diagnose "Interstitielle Zystitis" für das Endstadium mit therapieresistentem Harndrang, unerträglichen Schmerzen und Schrumpfblase bereitwillig akzeptiert und gestellt wird, sind die über viele Jahre mäßig symptomatischen Vorstadien bisher nicht ausreichend beachtet worden. Wer sich mit dem Krankheitsbild der interstitiellen Zystitis intensiv beschäftigt, weiß, daß die Betroffenen eine lange Krankheitsgeschichte hinter sich haben, bevor schließlich keine therapeutische Maßnahme mehr die Beschwerden bessert und unbehandelbare Invalidität eintritt. Die therapieresistente Reizblase als Frühstadium ist in der Vergangenheit kaum mit dem Krankheitsbild der interstitiellen Zystitis in Zusammenhang gebracht worden. Erst durch die Arbeiten Hohlbruggers, der die normale Blasenphysiologie untersuchte und die komplexen Zusammenhänge bei der Drangentstehung und der Blasenentleerung erklärte, wurde ein Verständnis der Pathophysiologie der interstitiellen Zystitis geschaffen, das es uns heute ermöglicht, Krankheitsfrühstadien zu erkennen und auch weit vor Erreichen der von Hunner und Bumpus schon vor fast einem Jahrhundert beschriebenen Endstadien zu heilen.
 
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