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Wetterauer U  
Kasuistik 3: 49-jähriger Patient mit Zustand nach Ablatio testis links nach Trauma und späterer Ablatio testis rechts nach Seminom

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (2) (Ausgabe für Deutschland): 30

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Keywords: AndrologieAndrotopGelTestosteronUrologie

49-jähriger Patient, der als Kind ein Hodentrauma links erlitten hatte, was zur Ablatio testis führte. Mit 34 Jahren kam es bei einem organbegrenzten Hodentumor (Seminom) zum Verlust des kontralateralen Hodens. Zunächst erfolgte über 4-5 Jahre keine Hormonsubstitution. Der Patient erinnert sich an eine deutlich reduzierte Leistungsfähigkeit und einen Libidoverlust mit depressiven Verstimmungen. Die Muskulatur hätte abgenommen. Gleichzeitig hätten Gelenkbeschwerden bestanden. Eine Diagnostik sei damals nicht erfolgt. Nachdem er dann wieder einen Urologen aufgesucht habe, sei eine Testosteronsubstitution in Form einer Injektion durchgeführt worden. Die bisherige Therapie bestand in der Injektion von Testosteronenantat 250 mg alle 4 Wochen. Hierunter hätte sich die Libido wieder teilweise verbessert. Insbesondere in den ersten zwei Wochen nach Injektion wäre die Libido normal und die Sexualität zufriedenstellend gewesen. Die Muskulatur habe mit zusätzlichem körperlichen Training auch wieder zugenommen. In der dritten Woche nach der i.m.-Injektion ließen die Leistungsfähigkeit und die Libido wieder nach und es traten depressive Verstimmungen auf. Gelegentlich seien Hitzewallungen hinzugekommen.
 
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