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Ortmann O et al.  
Konsensusempfehlungen zur Hormontherapie (HT) im Klimakterium und in der Postmenopause - im Auftrag des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Schweiz): 11-13
Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Deutschland): 9-11
Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Österreich): 9-11

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Keywords: EmpfehlungHormonsubstitutionHormontherapieKonsensusMenopauseWHI-Studie

Die Hormontherapie (HT) mit Estrogenen und Gestagenen im Klimakterium und in der Postmenopause gehört zu den am häufigsten eingesetzten medikamentösen Behandlungsverfahren in der gynäkologischen Praxis. Der Nutzen der HT zur Behandlung vasomotorischer Symptome ist unumstritten. Sowohl zum weiteren Nutzen als auch zu den Risiken der HT liegt eine große Anzahl von Studien vor, wobei es sich hier beim überwiegenden Anteil um Beobachtungsstudien handelt. In den letzten Jahren wurden prospektive, randomisierte, placebokontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs) durchgeführt. Letztere haben Zweifel an manchen präventiven Wirkungen einer langfristigen HT aufkommen lassen, aber auch positive und präventive Effekte bestätigt bzw. erstmals gezeigt. Anlaß für diesen Konsensus gaben die im Juli 2002 publizierten Daten aus der Women’s Health Initiative (WHI), der größten derzeit publizierten RCT. In dieser Studie wurde die Gabe von Placebo mit der von 0,6 mg konjugierten equinen Estrogenen und 2,5 mg Medroxyprogesteronacetat verglichen. Die Hormone wurden kombiniert-kontinuierlich verabreicht. Der Sinn dieses Konsensus besteht in einer kurzen Darstellung des Kenntnisstandes sowie der Formulierung von Empfehlungen für den praktischen Umgang mit der HT.
 
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