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Rizzoli R  
Therapie der Osteoporose

Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Schweiz): 24-27
Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Deutschland): 22-25
Journal für Menopause 2003; 10 (2) (Ausgabe für Österreich): 22-25

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Keywords: BisphosphonatFrakturKalziumKnochendichteMenopauseOsteoporoseTherapie

Eine Abnahme der Knochendichte und Veränderungen der Knochenmikroarchitektur, gefolgt von Sprödigkeit und Anfälligkeit für Frakturen, charakterisieren die Osteoporose. Knochenbrüche sind nicht nur mit Behinderungen und Lebensqualitätseinschränkungen, sondern auch mit erhöhter Mortalität assoziiert. Die Behandlung der Osteoporose zielt darauf ab, Wirbelkörper- und Nichtwirbelkörperfrakturen zu reduzieren. Während der letzten Jahre ist das Verständnis sowohl für die Osteoporose als auch für die Diagnose und Therapie stark verbessert worden. Korrektur von Umweltrisikofaktoren, gute Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung und Verminderung der Sturzneigung stellen generelle Maßnahmen gegen Brüche und ihre Folgen dar. Außerdem stehen mittlerweile verschiedene Medikamente zur Verfügung, die die Knochenstärke verbessern und das Frakturrisiko vermindern. Ihre Wirksamkeit ist durch randomisierte und kontrollierte, doppelblinde Studien bewiesen worden. Die Medikamente Alendronat, Raloxifen, Risedronat, Parathormon, Calcitonin und, wie neulich beschrieben, Strontiumranelat haben einen günstigen Einfluß auf die Inzidenz der Wirbelkörperfrakturen. Alendronat, Risedronat und Kalzium-Vitamin D senken das Risiko von Hüftfrakturen. Beobachtungsstudien und Metaanalysen haben gezeigt, daß bei Hormonersatztherapie Wirbelkörper- und Nichtwirbelkörperfrakturen weniger häufig sind.
 
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