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Lang I et al.  
Update in pulmonaler Hypertension 2000

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2000; 7 (7-8): 302-307

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Keywords: Kardiologiepulmonale Hypertonie

Die pulmonale Hypertension (PH) ist durch Steigerung des pulmonal-arteriellen Druckes und Erhöhung des Lungengefäßwiderstandes charakterisiert, also durch den Verlust des physiologischen "Hochdurchfluß-Niedrigwiderstandssystems". Durch einen progressiven Verlauf kommt es beim Unbehandelten innerhalb von zwei bis drei Jahren nach Diagnosestellung zu Rechtsherzversagen und Tod. Basierend auf dem Konzept, daß Vasokonstriktion und thrombotischer Verschluß der Widerstandsgefäße der Lunge den Krankheitsprozeß beschleunigen, werden derzeit Vasodilatation und Antikoagulierung als Therapien eingesetzt. Noch vor wenigen Jahren wurde die medikamentöse Therapie der PH nur als Überbrückung zur Lungen- oder Herz-Lungen-Transplantation betrachtet. Allerdings könnten Vasodilatatoren in Form von Kombinationstherapien eine Alternative zur chirurgischen Therapie darstellen. Vor Beginn einer Vasodilatatortherapie werden in einem standardisierten Austestungsverfahren individuelle Reaktivität und Verträglichkeit festgestellt. Dieser Artikel bietet eine kurze aktuelle Zusammenfassung über die Klassifikation der verschiedenen Formen von PH, Pathologie und Pathobiologie, Risikofaktoren, Genetik, Diagnose und hämodynamische Austestung, medikamentöse Therapie, atriale Septostomie, Transplantation, und alternative Therapieformen.
 
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