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Manning M et al.  
ICSI und Imprinting

Journal für Fertilität und Reproduktion 2000; 10 (3) (Ausgabe für Österreich): 26-29

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Keywords: FertilitätImprintingIntrazytoplasmatische SpermieninjektionSCSI

Wechselwirkungen von intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) und genetischem Imprinting, der geschlechtsspezifischen Steuerung der Genexpression durch DNS-Methylierung, werden in jüngster Zeit diskutiert. Ziel unserer Untersuchungen war die Imprinting-Analyse der exprimierten chromosomalen Region 15q11-q13 von ICSI-gezeugten Kindern. Von n = 92 ICSI-gezeugten Kindern wurde direkt nach der Geburt eine Blutprobe gewonnen. Nach standardisierter DNA-Extraktion wurde eine Methylierungs-spezifische Polymerase-Kettenreaktion (M-PCR) sowohl mit Primern spezifisch für den maternalen wie auch mit Primern spezifisch für den paternalen Methylierungszustand durchgeführt. Kontrollproben von Gesunden und Patienten mit Defekten in der Zielregion wurden kontinuierlich mitgeführt. Sowohl für die M-PCR mit maternalen als auch mit paternalen Primern zeigte sich bei allen 92 Kindern ein regelrechtes Banding analog der gesunden Kontrollgruppe. Aus der vorliegenden Arbeit ergibt sich kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Methylierungsdefekte in 15q11-q13 für ICSI-gezeugte Kinder oder ihre Nachkommen.
 
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