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Toplak H et al.  
BMI und Lipidsenkung - besteht ein Zusammenhang?

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2000; 7 (9): 360-362

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Keywords: BMIBody-mass-IndexCholesterinKardiologieLipidsenkungStatin

Die Lipidsenkung ist zu einer der wichtigsten und effizientesten Maßnahmen bei der Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen geworden. Spezifische genetische Veränderungen, wie zum Beispiel die "familiäre Hypercholesterinämie", der angeborene LDL-Rezeptordefekt und Mutationen wie ApoB3500, die zur verminderten Bindung von ApoB-enthaltenden Lipoproteinpartikeln an ihre eliminierenden Rezeptoren führen, sind die am besten abgeklärten Ursachen der Hyperlipidämie. Bei den meisten unserer Patienten läßt sich hiermit die Hyperlipidämie jedoch nicht erklären. Wir nehmen an, daß sich Änderungen im Verständnis des "metabolischen Syndroms" für diesen Zweck als wichtig erweisen werden. Adipositas und besonders das abdominelle Fettgewebe scheinen bei der Herbeiführung eines erhöhten "Fettsäureflusses" und des resultierenden "Lipoproteinflusses" in peripherer Richtung eine zentrale Rolle zu spielen, wodurch untergeordneten, zugrundeliegenden genetischen Varianten und "Schwächen" des Lipoproteinmetabolismus eine größere Bedeutung beigemessen werden könnte. In der vorliegenden Arbeit berichten wir über den pathophysiologischen Hintergrund der Bedeutung von Adipositas und abdominellem Fett und beschreiben ein zunehmendes Ansprechen auf Atorvastatin bei hyperlipidämischen Patienten, die anhand des Body-Mass-Index (BMI) in Gruppen eingeteilt wurden.
 
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