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Gasic S, Waldhäusl W  
Diabetes mellitus und koronare Herzkrankheit

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2000; 7 (10): 407-415

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Keywords: Diabetes mellitusKardiologieKoronare Herzkrankheit

Der Begriff der "diabetischen Herzkrankheit" beschreibt ein komplexes klinisches Syndrom, welches sowohl die koronare Herzkrankheit (Makroangiopathie), strukturelle Gefäßschädigungen an kleinen Gefäßen (Mikroangiopathie), Störungen des Myokardstoffwechsels und der Myokardfunktion, der nervalen kardialen Versorgung sowie hypertoniebedingte morphologische und funktionelle Störungen und auch Veränderungen der Hämostase betrifft. Eine klinische Betrachtung der koronaren Herzkrankheit des Diabetikers kann daher nur unter Berücksichtigung aller Facetten der diabetischen Herzkrankheit erfolgen. Das Ergebnis der komplexen kardialen Veränderungen des Diabetikers ist eine überproportional höhere Prävalenz (5x) von tödlichen Myokardinfarkten. Die kardiologische Betreuung des Diabetikers erfordert eine Früherfassung aller Teilfacetten der diabetischen Herzkrankheit. Die präventiven und therapeutischen Maßnahmen sind daher für alle parallel bestehenden Defektsituationen (Blutglukose, LDL-, HDL-Cholesterin, Blutdruck, Mikroalbuminurie, Körpergewicht) voll auszuschöpfen, wobei die Ziele einer Sekundärprävention (Triglyzeride < 150 mg/dl, LDL-Cholesterin < 100 mg/dl, Blutdruck < 130/85 mmHg) absolute Gültigkeit besitzen müssen.
 
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