Krause und Pachernegg
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Summary
Diaz Brinton R, Chen S  
Konjugierte Östrogene: werden Integrität und Funktion neuronaler Zellen erhalten?

Journal für Menopause 2001; 8 (Sonderheft 1) (Ausgabe für Schweiz): 16-23
Journal für Menopause 2000; 7 (Sonderheft 1) (Ausgabe für Deutschland): 16-24

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Keywords: Demenzkonjugierte ÖstrogeneMenopauseMorbus AlzheimerNeurologie

Ziel: In der vorliegenden Studie wurde die neurotrophe und neuroprotektive Wirkung der komplexen Zusammmensetzung der konjugierten equinen Östrogene (CEE) untersucht, die am häufigsten verschriebene Östrogenersatztherapie in den USA und die Östrogensubstitutionstherapie der "Women's Health Initiative". Methoden: Durchführung videomikroskopischer, morphologischer und biochemischer Analysen an Primärkulturen von Neuronen aus dem Hippokampus zur Ermittlung der neurotrophen und neuroprotektiven Eigenschaften von CEE. Ergebnisse: Die Ergebnisse erbrachten den Nachweis, daß CEE den hippokampalen Neuronenauswuchs, einen zellulären Marker der Gedächtnisbildung, steigern. Dosis-Wirkungsanalysen deuten darauf hin, daß die niedrigste noch wirksame CEE-Konzentration die maximale neurotrophe Wirkung ausübt. Ergebnisse von Neuroprotektionsstudien zeigen, daß CEE eine hochsignifikante Neuroprotektion gegen Beta-Amyloid25-35-, wasserstoffperoxid- und glutamatinduzierte Toxizität auslösten. Schlußfolgerungen: CEE induzierten zelluläre Marker der Gedächtnisfunktion in Neuronen, die für das Gedächtnis wichtig und negativen Effekten des Alterns und der Alzheimerschen Krankheit ausgesetzt sind. Außerdem vermochten CEE Neuronen signifikant und potent gegen die mit Morbus Alzheimer einhergehenden toxischen Insulte zu schützen. Da CEE die Östrogenersatztherapie der "Women's Health Initiative" sind, könnten die Ergebnisse der vorliegenden Studie die zellulären Mechanismen für die Effekte von CEE auf die kognitive Funktion und das Risiko für die Alzheimersche Krankheit aufdecken, die sich aus dieser prospektiven klinischen Studie ableiten lassen.
 
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