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Otto T, Rübben H  
Einfluß der Metastasenchirurgie auf Chemotherapie-refraktäre Urothelkarzinome

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2000; 7 (2) (Ausgabe für Schweiz): 4-8
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2000; 7 (4) (Ausgabe für Österreich): 7-12

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Keywords: ChirurgieHarnblasenkarzinomMetastaseUrologieUrothelkarzinom

Im Rahmen einer prospektiven Phase II-Studie untersuchten wir den Einfluß der Metastasenchirurgie refraktärer Harnblasenkarzinome auf das Überleben und den Allgemeinzustand. Von 1995 bis 1999 wurden 70 Patienten (52 Männer, 18 Frauen) mit einem mittleren Alter von 64 Jahren (Range: 30-88 Jahre) rekrutiert. 19 Patienten wiesen asymptomatische und 51 Patienten symptomatische Metastasen auf, welche progredient nach M-VAC-Therapie waren. Operativ entfernt wurden Lymphknotenmetastasen (63 %), Peritonealmetastasen (10 %), Hautmetastasen (3 %), Knochenmetastasen (3 %), Lungenmetastasen (15 %) und Lebermetastasen (6 %). Das mittlere Überleben betrug 7 Monate mit einer 1-Jahres-Überlebensrate von 30 % und einer 2-Jahres-Überlebensrate von 19 %. Patienten mit symptomatischen Metastasen profitierten hinsichtlich der Lebensqualität. 83 % der Patienten gaben eine Besserung des Allgemeinbefindens, gemessen nach WHO-Kriterien, an (3,3 vs. 2,1; p = 0,005). Patienten mit symptomatischen Metastasen profitierten hinsichtlich des Allgemeinbefindens von der operativen Resektion.
 
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