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Wolf A  
Die Faszienzügelplastik zur Therapie der Stressinkontinenz

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2000; 7 (3) (Ausgabe für Österreich): 16-20

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Keywords: ChirurgieFaszienzügelplastikInkontinenzOperationstechnikStressinkontinenzUrogynäkologieUrologie

Zur Behandlung der Stressinkontinenz sind in diesem Jahrhundert Dutzende verschiedener Operationsmethoden vorgestellt worden, was dafür spricht, daß die optimale Methode noch nicht gefunden worden ist. Einige haben sich aber behaupten können. Dazu gehört die Faszienzügelplastik, die erstmals durch von Giordano 1907 beschrieben worden ist. Wir berichten über einen kontinuierlichen Verlauf von 23 Jahren, in dem wir 544 Frauen operiert haben. Zur Auswertung kamen die aus fachurologischen Praxen zugewiesenen 139 Patientinnen. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug 10 Jahre. Bei 45,4 % war eine Voroperation bereits erfolgt. Es fand sich eine vollständige Kontinenz von 70,2 %. Im Durchschnitt 1,8 Vorlagen benötigten noch 27,2 %. Eine Zweitoperation war bei 2,5 % nötig gewesen. Wir können die Faszienzügelplastik anhand der vorgestellten Ergebnisse als Standardoperation nicht nur für Frauen mit einer Grad III-Stressinkontinenz (intrinsischer Defekt), sondern auch für ein allgemeines Krankengut empfehlen. Alle neuen Verfahren müssen sich dem Vergleich mit den etablierten Verfahren stellen, die den "test of time" bereits bestanden haben.
 
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