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Schwarz B  
Der alternde Mann: Epidemiologie und Sozialmedizin

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2000; 7 (3): 7-11

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Keywords: alternder MannAndrologieMineralstoffwechselSozialmedizin

Die derzeitige soziale Situation der Männer ab 60 Jahren ist durch eine gute soziale Einbindung insbesondere in die Familie gekennzeichnet. Trotz dieser Anbindung, die auch eine Hilfestellung bei den täglichen Verrichtungen für die überwiegende Mehrheit beinhaltet, bedürfen mehr als 45.000 Männer schon heute zusätzlicher Unterstützung. Die Zahl der über 60-jährigen Männer wird in den nächsten Jahren aber deutlich steigen. Mit dieser Zunahme wird sich auch das Morbiditäts- und Mortalitätsspektrum deutlich ändern. Vor allem Erkrankungen mit deutlicher Altersabhängigkeit werden stark zunehmen. Zu diesen zählen Schlaganfälle, Prostatakrebs, osteoporotische Komplikationen, Demenzerkrankungen und das partielle Androgendefizit beim alternden Mann (PADAM). Trotz der Zunahme dieser Leiden darf aber nicht übersehen werden, daß erst der verbesserte Gesundheitszustand in jüngeren Jahren diese Veränderungen ermöglicht. Die Prognosen sollten daher vor allem Anlaß geben, Vorsorgeaktivitäten zu intensivieren, um die zusätzlichen Lebensjahre auch mit optimierter Lebensqualität zu verbinden.
 
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