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Schmid P et al.  
Bewegungstherapie bei arterieller Hypertonie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2000; 4 (Sonderheft 3A): 19-25

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Keywords: BewegungstherapieHypertonie

Vermehrte körperliche Aktivität ist bei fast allen Formen der arteriellen Hypertonie als Therapeutikum indiziert. Voraussetzungen für eine antihypertensive Wirkung sind der Einsatz von Ausdauersportarten, wie Wandern, Laufen, Schilanglaufen, Radfahren, Schwimmen, und die Ganzjährigkeit des Trainings. Die Bewegungstherapie hat dabei drei- bis fünfmal wöchentlich für mindestens 30 min herzfrequenzgesteuert mit 60-90 % der maximalen Leistungsfähigkeit zu erfolgen. Bei milder bzw. Grenzwerthypertonie sind Blutdrucksenkungen von 12 mmHg systolisch und 8 mmHg diastolisch zu erwarten. Als Hauptursache der Blutdrucksenkung gilt eine Verminderung des Sympathikotonus. Die Gefahr, bei dieser Bewegungstherapie an einem akuten Ereignis zu versterben, (plötzlicher Herztod, zerebrale Blutung) ist gering und liegt in einer Größenordnung, wie sie für körperlich aktive Patienten mit Herzinsuffizienz, Angina pectoris oder Status post Myokardinfarkt beschrieben wurde.
 
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