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Goldsteiner H et al.  
24-Stunden Blutdruckmonitoring (ABPM) in der Praxis: Therapiesicherheit von FosiComb® bei Patienten mit essentieller Hypertonie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2000; 4 (3): 52-57

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Keywords: ABDMABPMAnwendungsbeobachtungBlutdruckmonitoringFosicombFosinoprilHypertonie

In einer multizentrischen Anwendungsbeobachtung wurden insgesamt 56 Hypertoniker beiderlei Geschlechts (52 % Männer und 48 % Frauen) mit unzureichender Blutdruckeinstellung eingeschlossen. Das mediane Alter betrug 56 Jahre, die mediane Hypertoniedauer 7 Jahre. Es handelte sich um ein multimorbides Patientenkollektiv, wobei als häufigste begleitende Risikofaktoren Hyperlipidämie, Diabetes, Rauchen und Übergewicht beobachtet wurden; etwa ein Viertel des Kollektivs hatte schon zerebro- bzw. kardiovaskuläre Ereignisse in der Anamnese. Die mittleren ABPM-Blutdruckveränderungen über den gesamten Meßzeitraum von 24 Stunden sind gegenüber der jeweiligen Ausgangsvergleichslage durchwegs statistisch signifikant (systolisch p < 0,001 und diastolisch p < 0,01). Die mittleren Herzfrequenzen zeigen keine statistisch signifikanten Unterschiede. Insgesamt erreichten rund 80 % der Patienten eine Blutdrucknormalisierung, bezogen auf ein diastolisches 24-Stundenmittel von 85 mmHg. Die in der Hypertoniebehandlung am häufigsten auftretenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen (Husten, Flush, Oberbauchbeschwerden, Ödeme, Kopfschmerzen und Schwindel) wurden prospektiv definiert und vor Therapiebeginn mit Fosicomb bzw. im weiteren Studienverlauf erfaßt und subjektiv quantifiziert. Zusammenfassend können die beobachteten Nebenwirkungen als gering ausgeprägt beurteilt werden und zeigen im Studienverlauf zum Teil statistisch signifikante Verbesserungen.
 
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