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Die Bedeutung der Ernährung in der Ätiologie und Prävention des Diabetes mellitus

Journal für Ernährungsmedizin 2000; 2 (2) (Ausgabe für Österreich): 24-28

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Keywords: Diabetes mellitusErnährungsmedizin

Ernährungsabhängige Faktoren in der Ätiologie des Diabetes mellitus sind bei Typ 1- und Typ 2-Diabetes sehr unterschiedlich. Epidemiologische Evidenz weist darauf hin, daß eine hohe Zufuhrmenge von Nitraten und eine sehr frühe Gabe von Kuhmilch im Säuglingsalter, entsprechend einer kurzen oder fehlenden Stillperiode, das Risiko für die Entstehung eines Typ 1-Diabetes erhöhen. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung ist mit Insulinresistenz, Adipositas und Typ 2-Diabetes assoziiert, wohingegen eine Ernährung mit einem hohen Anteil langsam resorbierbarer Kohlenhydrate vor gestörter Glukosetoleranz und/oder der Progression zum Typ 2-Diabetes schützt. Die in der Ätiologie des Diabetes bekannten Faktoren werden beschrieben und sollen in der primären Prävention Beachtung finden. So kann komplettes Stillen während der ersten Lebensmonate das Risiko zur Entwicklung eines Typ 1-Diabetes vermindern. Das Risiko zur Entwicklung eines Typ 2-Diabetes wird besonders durch die Vermeidung von Übergewicht reduziert. Zur Sekundär- und Tertiärprävention stehen vor allem die Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage, sowie die blutdruck- und blutfettsenkenden Therapien zur Verfügung. Die diätetischen Möglichkeiten
 
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