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Kiefer I, Kunze M  
Epidemiologie des Nahrungsfettverzehrs

Journal für Ernährungsmedizin 1999; 1 (1) (Ausgabe für Österreich): 7-11

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Keywords: CholesterinErnährungsmedizinFettaufnahmeFettbegleitstoffeTransfettsäuren

Sowohl Quantität als auch Qualität der Fettaufnahme spielen in der Prävention ernährungsabhängiger Krankheiten eine entscheidende Rolle. In Österreich liegt die Gesamtfettaufnahme bei allen Bevölkerungsgruppen über der empfohlenen Zufuhr von 30 En%. Besonders hoch ist die Fettzufuhr beim Mittag- und Abendessen. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren am Gesamtfettkonsum ist zu hoch, der der ungesättigten aber deutlich zu niedrig. Die tägliche Aufnahme an Transfettsäuren wird mit 4-6 g/d angenommen und liegt damit unter der empfohlenen Zufuhr von 10 g/d. Der hohe Fettkonsum und der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren läßt auf eine hohe Aufnahme an tierischen Fettquellen schließen, die wiederum zu einer überhöhten Aufnahme an Cholesterin führt. Außer bei Mädchen und weiblichen Jugendlichen bis 18 Jahre liegt die Cholesterinaufnahme über dem empfohlenen Richtwert. Zur Verbesserung des Ernährungsstatus muß künftig ein größeres Problembewußtsein für Fett in der Bevölkerung geschaffen werden und die Ernährungsempfehlung in Richtung pflanzenbetonte Kost noch verstärkt werden.
 
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