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Agostoni C, Verduci E  
Die Rolle der ungesättigten Fettsäuren bei der Diät im Säuglings- und Kindesalter

Journal für Ernährungsmedizin 1999; 1 (1) (Ausgabe für Österreich): 17-21

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Keywords: ErnährungsmedizinKindSäuglingungesättigte Fettsäuren

Die frühe diätetische Gabe langkettiger mehrfach ungesättigter Fettsäuren (LKMUFS) könnte zu höheren geistigen Entwicklungsscores unter Kindern beitragen, die als Säuglinge gestillt wurden. Die verbesserte visuelle Schärfe und Leistung in der Neuroentwicklung frühgeborener Säuglinge korreliert mit der diätetischen Gabe von LKMUFS in Mengen ähnlich denen, die gestillte Säuglinge erhalten. Auch Studien berichten bei zum Termin geborenen Säuglingen von ähnlichen Effekten bei der Gabe von LKMUFS. Ob zum Termin geborene Säuglinge möglicherweise von Präparaten ohne beigesetzte LKMUFS mit höheren Mengen an alpha-Linolensäure (n-3 LKMUFS-Vorstufe) profitieren, ist Gegenstand von Kontroversen. Die Frage der genauen Quantität und Qualität der Gabe sowie die Art diätetischer Lipide zu Beginn des Abstillens ist noch offen. Studien früher diätetischer Interventionen bei abgestillten Kindern unter zwei Jahren sind bei Populationen mit hohem kardiovaskulärem Risiko im Laufen. Vorläufige Resultate geben Hinweise darauf, daß diese Interventionen sicher für das Wachstum sind, während sie eine altersabhängige Steigerung der Blutfettwerte verhindern. Die Balance aller Makronährstoffe sollte jedoch abgewogen werden, bevor generelle Empfehlungen abgegeben werden können.
 
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