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Klein W  
Gesundheitsökonomische Überlegungen zum Thema Herzinsuffizienz - Kosten der Krankheit

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (12): 612-616

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Keywords: HerzinsuffizienzKardiologieKostenanalyseÖkonomie

Die kongestive Herzinsuffizienz ist eine in der Häufigkeit stark zunehmende, die Lebensqualität beeinträchtigende und äußerst gefährliche Erkrankung, die erhebliche Kosten verursacht. Trotz der therapeutischen Fortschritte, etwa der Entwicklung von Angiotensin-Converting-Enzyminhibitoren oder Betarezeptorenblockern, hat sich daran nicht viel geändert. Nach wie vor behandeln wir in erster Linie die Endstadien dieser Erkrankung. Die dramatische Verschlechterung in Lebensqualität und Prognose mit der Progression von einer asymptomatischen linksventrikulären Dysfunktion zur manifesten Herzinsuffizienz deutet daraufhin, daß wir ein besseres Screeningprogramm für eine linksventrikuläre Dysfunktion und präventive Maßnahmen benötigen, um die Kosten für unser Gesundheitssystem zu senken. Frühere Erkennung und bessere Behandlung wären die wichtigsten kosteneffektiven Maßnahmen für unser Gesundheitssystem. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint nur eine echokardiographische Screening-Untersuchung bei allen Patienten etwa mit Koronarerkrankung oder Hypertonie (Risikopatienten) in diagnostischer Hinsicht und eine Kombinationstherapie aus ACE-Hemmern und Betablockern in therapeutischer Hinsicht denkbar.
 
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