Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Prenner G et al.  
Östrogensubstitution - eine mögliche Therapieoption bei Herztransplantierten in der Menopause

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (8): 431-432

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: EndokrinologieFrauHerztransplantationKardiologieMenopauseÖstrogen

Die transplantatspezifische Koronarangiopathie und die Komplikationen der immunsuppressiven Therapie beeinflussen wesentlich die Langzeitergebnisse der Herztransplantation. Viele Arbeitsgruppen vermuten als Ursache der Graftsklerose ein immunologisches Phänomen, wobei die chronische Abstoßung eine Rolle spielen dürfte. Die ärztliche Kunst ist es, zwischen Abstoßungsreaktion und erhöhtem Infektions- und Neoplasierisiko abzuwägen und die Immunsuppression anzupassen. Diese Form der Koronarsklerose führt rasch zur Transplantatinsuffizienz. Als spezifische Therapie dieser konzentrischen Form der Sklerose steht derzeit nur die Re-Transplantation zur Verfügung, so daß der Behandlung und Vermeidung von Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit ein hoher Stellenwert zukommt. Die Wirkung der Östrogene auf kardiovaskuläre Risikofaktoren und immunologische Prozesse könnte einen positiven Einfluß auf die Entwicklung der Graftsklerose haben.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung