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Britten MB et al.  
Endotheliale Dysfunktion der Koronargefäße

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (7-8): 325-327

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Abb. 1: Endotheliale Aktivierung Abb. 2: Endotheliale Aktivierung



Keywords: DysfunktionEndothelKardiologie

Die Integrität des Endothels ist essentiell für den Erhalt seiner antiatherosklerotischen Eigenschaften. Hierbei spielt die Balance zwischen dem vaskuloprotektiven NO und den ihm entgegenwirkenden Sauerstoffradikalen, wie Sauerstoffsuperoxid, eine zentrale Rolle (Redoxgleichgewicht). Ist diese Balance gestört, kommt es zur endothelialen Aktivierung mit weitreichender Beeinflussung des lokalen vaskulären Milieus. Proliferationsprozesse, Apoptose und die Aktivierung von Makrophagen und Metalloproteinasen führen zur Plaqueentstehung und schließlich zur Destabilisierung. Instabile Plaques erhöhen die Gefahr eines akuten Koronarsyndroms mit Ausbildung eines Myokardinfarkts und in der Folge dem Auftreten des plötzlichen Herztodes oder myokardialen Pumpversagens. Klinische Untersuchungen bestätigen die prognostische Tragweite der endothelialen Funktionsstörung. Dies wird auch durch die Tatsache unterstrichen, daß potente atheroprotektive Medikamente, wie ACE-Hemmer oder Statine, welche die Prognose von Patienten verbessern, auch mit einer Verbesserung der endothelialen Funktion assoziiert sind.
 
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