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Vogt AM, Schöls W  
Drug-eluting Stents - Grundlagen, Indikationen und klinische Ergebnisse

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (7-8): 331-333

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Keywords: Drug-eluting StentKardiologieRestenose

Die Wiederverengung eines Koronargefäßes nach zunächst erfolgreicher Ballondilatation (Restenose) ist ein häufiges, bislang unzureichend gelöstes Problem der interventionellen Kardiologie mit bedeutenden gesundheitsökonomischen Auswirkungen. Die sogenannten drug-eluting Stents (DES) stellen diesbezüglich ein erfolgversprechendes Therapiekonzept dar: Solche meist mit einer Polymermatrix überzogenen endovaskulären Prothesen setzen nach ihrer Implantation Substanzen frei, die bekannte Mechanismen der Restenoseentstehung - zelluläre Proliferation, Migration, Inflammation und Zellteilung - hemmen und somit einer Wiederverengung des Interventionsbereiches entgegenwirken. Mit Taxol und seinen Derivaten sowie mit dem Immunsuppressivum Rapamycin (Sirolimus) und Analoga stehen heute bereits zwei Substanzgruppen zur Auswahl, deren Nutzen hinsichtlich angiographischer Restenoserate und klinischem Verlauf für ausgewählte Indikationen im Rahmen kontrollierter klinischer Studien nachgewiesen werden konnte. Weitere, z. T. bereits laufende Studien werden zeigen, welcher Stellenwert dieser erfolgversprechenden neuen Technologie tatsächlich zukommt und ob die therapeutischen Vorteile der DES - angesichts limitierter finanzieller Ressourcen - ihren höheren Preis rechtfertigen.
 
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