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Göretzlehner G  
Hormonersatztherapie und Diabetes mellitus

Journal für Menopause 2003; 10 (4) (Ausgabe für Österreich): 14-17
Journal für Menopause 2003; 10 (4) (Ausgabe für Schweiz): 16-19
Journal für Menopause 2003; 10 (4) (Ausgabe für Deutschland): 15-18

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Keywords: Diabetes mellitusHormonersatztherapieMenopauseMyokardinfarkt

Nach der Menopause steigt die Häufigkeit des Diabetes mellitus mit dem Alter bei Frauen deutlich mehr an als bei Männern. Durch eine Hormonersatztherapie (HRT) nimmt die Inzidenz des Diabetes mellitus signifikant ab. Die HRT bedingt ebenso eine signifikante Abnahme des HbA1c, stärker nach oraler als nach transdermaler Applikation, und der Glukosenüchternwerte; die Insulinsekretion und Insulinansprechbarkeit werden verbessert. Das Myokardinfarktrisiko wird bei postmenopausalen Frauen mit einem Diabetes mellitus durch eine HRT signifikant herabgesetzt. Die indizierte HRT sollte bei postmenopausalen Frauen mit einem Diabetes mellitus mit der niedrigsten effektiven Estrogen- und Gestagendosis oral oder transdermal vorgenommen werden. Die Gestagene sollten nach Möglichkeit stoffwechselneutral reagieren und antiandrogen wirksam sein. Vor einer HRT sind bei insulinabhängigem Diabetes mellitus mit Gefäßschäden die möglichen individuellen Risiken in enger Kooperation mit dem Diabetologen für die betreffende Frau abzuwägen, bevor mit der indizierten HRT oral oder transdermal begonnen wird.
 
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