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Lechleitner M  
Der Einfluß der Adipositas auf das Koronarrisiko und seine Beeinflußbarkeit durch gewichtsreduzierende Maßnahmen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (2): 74-78

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Keywords: AdipositasGewichtsreduktionKardiologieRisikofaktor

Die Adipositas stellt als solche einen Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung (KHK) dar, trägt jedoch auch zur Manifestation einer Reihe weiterer Risikofaktoren, wie der Hypertonie, Diabetes mellitus und Dyslipidämie, bei. Ein 10%iger Anstieg des Körpergewichts geht bei Männern mit einer 13%igen Zunahme des KHK-Risiko einher. Bei Frauen konnte die Nurses Health Study aufzeigen, daß pro kg Körpergewichtszunahme eine 3%ige Zunahme des KHK-Risikos zu beobachten ist. Bereits eine Gewichtsabnahme von 10% führt zur Reduktion der hypertonen Blutdruckwerte und Verbesserung der metabolischen Befunde. Die Basis in der gewichtsreduzierenden Therapie stellt die Einhaltung einer fettarmen kalorienreduzierten Ernährung dar, sowie die Steigerung der körperlichen Aktivität. Zumindest kurzfristig kann der Einsatz intestinaler Lipasehemmer zusätzlich zur fettarmen Diät den therapeutischen Erfolg intensivieren. Langfristig erfordert die Behandlung adipöser Patienten und Aufrechterhaltung des erzielten Gewichtsverlusts eine enge Zusammenarbeit von Ärzten, Ernährungsberatern und Psychologen, um das kardiovaskuläre Risiko und die daraus entstehenden Kosten zu reduzieren.
 
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