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Siostrzonek P et al.  
Mechanische Kreislaufunterstützung bei Patienten im kardiogenen Schock

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (2): 79-86

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Keywords: ChirurgieHemopumpIABPintraaortale Ballonpumpekardiogener SchockKardiologieKreislaufunterstützungPCPSperkutanes kardiopulmonales Supportsystem

Die Letalität von Patienten mit linksventrikulärem Pumpversagen ist hoch. Die Möglichkeiten der pharmakologischen Kreislaufstabilisierung sind im kardiogenen Schock begrenzt. Mechanische Kreislaufunterstützungsverfahren gewährleisten demgegenüber eine effektivere Verbesserung der Organperfusion und können die Entwicklung eines schockbedingten Multiorganversagens verhindern. Bei akuter Koronarischämie und Schock ermöglichen perkutane Verfahren wie die intraaortale Ballonpumpe eine rasche hämodynamische Stabilisierung. Der Einsatz der perkutanen Herzlungenmaschine bleibt speziellen Situationen wie dem akuten hämodynamischen Kollaps im Herzkatheterlabor vorbehalten. Chirurgische parakorporale Verfahren werden nach erfolglosem Abgehen von der Herzlungenmaschine nach einer Herzoperation überbrückend bis zur Erholung der Myokardfunktion eingesetzt. Ausgewählte Patienten mit therapierefraktärer chronischer Herzinsuffizienz werden vorzugsweise mit einem implantierbaren Unterstützungsverfahren bis zur Herztransplantation geführt.
 
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