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Richter WO  
Adipositas und arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II, Fettstoffwechselstörungen - Therapie mit Sibutramin

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2003; 7 (4): 20-30

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Keywords: Diabetes mellitusFettstoffwechselHypertonieHyperurikämieSibutraminStudie

Insulinresistenz ist das pathogenetische Bindeglied bei der Entstehung von Diabetes mellitus Typ II, arterieller Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen und Hyperurikämie. Die Insulinresistenz entsteht durch Übergewicht. Sie kann verbessert werden durch gesteigerte körperliche Aktivität, Gewichtsreduktion und hypokalorische Kost. Da häufig eine genetische Prädisposition, die sich z. B. auf das Appetitverhalten auswirkt, vorliegt, die die Kontrolle des Körpergewichts erschwert, sind neue Konzepte zur Gewichtsreduktion notwendig. Grund dafür ist, daß die mittelfristigen Erfolge der Gewichtsreduktion schlecht sind. Häufig kommt es wieder rasch zur Gewichtszunahme mit der Entwicklung noch schwerer ausgeprägter Folgeerkrankungen als vorher. Aus diesem Grunde sollte für die Therapie Sibutramin erwogen werden. Dieses das Appetitverhalten regulierende und die Thermogenese steigernde Medikament hilft einerseits, einen Gewichtsverlust zu erzielen und ihn besser beizubehalten. Durch die verminderte Nahrungsaufnahme kann sich jedoch zusätzlich das Therapieprinzip "hypokalorische Kost" zunutze gemacht werden, so daß häufig günstige Auswirkungen auf die Folgeerkrankungen auch ohne eintretenden Gewichtsverlust zu erzielen sind.
 
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