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Beythien Ch et al.  
Perkutane Dilatationstracheotomie: Techniken und Indikationen aus kardiologisch-internistischer Sicht

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (12): 532-540

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Abb. 1: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 2: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 3: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 4: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 5: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 6: Perkutane Dilatationstracheotomie Abb. 7: Trachea - Stenose Zum letzten Bild



Keywords: Blue-Rhino-MethodeCiagla-TechnikFantoni-TechnikGriggs-TechnikKardiologieperkutane DilatationstracheotomieTracheotomie

Langzeitbeatmungen können trotz modernster Techniken ein Problem auf Intensivstationen darstellen. Bei oraler Intubation besteht die Gefahr der bakteriellen Kontamination und der Ausbildung von Druckläsionen an Stimmbändern, Kehlkopf, Gaumen und Zunge. Der Tubus wird insbesondere während der Entwöhnungsphase meist nur kurze Zeit toleriert. Die nasale Intubation sollte wegen der erhöhten Inzidenz von Nekrosenbildung in der Nase und von Sinusitiden nur in Ausnahmefällen noch Verwendung finden. Trachealtuben hingegen reduzieren das Totraumvolumen, erhöhen den Patientenkomfort, erleichtern somit die Entwöhnungsphase und können auf diesem Wege die Krankenhausliegezeiten verkürzen. Seit Mitte der 1980er Jahre werden zunehmend als Alternativen zur chirurgischen Technik perkutane Tracheotomien nach Ciaglia, Griggs oder Fantoni unter bronchoskopischer Kontrolle durchgeführt. Diese sind weniger traumatisch und mit weniger Trachealstenosen assoziiert. Nach Ende der Respiratortherapie werden die Trachealtuben lediglich entfernt, und in der Regel kommt es innerhalb von drei bis fünf Tagen zu einem spontanen Verschluß des Stoma.
 
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