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Lein M  
Molekulare Formen des PSA in der Diagnostik des Prostatakarzinoms

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2003; 10 (Sonderheft 5) (Ausgabe für Österreich): 3-7

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Abb. 1: Prostataspezifisches Antigen Abb. 2: Prostataspezifisches Antigen



Keywords: AndrologieProstatakarzinomprostataspezifisches AntigenPSAUrologie

Das prostataspezifische Antigen ist die wichtigste Kenngröße in der Diagnostik und Therapieüberwachung des Prostatakarzinoms. Zur besseren Abgrenzung zwischen Männern mit und ohne Prostatakarzinom, aber auch zur Früherkennung, haben sich die molekularen Formen des PSA als wertvolle Entscheidungshilfen erwiesen. Es wird eine Übersicht über bisher vorliegende Informationen zur Aussagekraft des freien PSA, des an alpha 1-Antichymotrypsin gebundenen PSA und des komplexierten PSA (cPSA) zusammen mit eigenen Resultaten gegeben. Der Quotient aus freiem und Gesamt-PSA hat sich als eine wichtige Entscheidungsgröße in der urologischen Praxis etabliert, mit der Sensitivität und Spezifität der Prostatakarzinomdiagnostik verbessert werden. Die Zahl von Prostatastanzbiopsien im Gesamt-PSA-Bereich von 4–10 ng/ml kann damit reduziert werden. Ein diagnostischer Vorteil der alleinigen Bestimmung des komplexierten PSA bzw. der entsprechenden Quotienten im Vergleich zum Gesamt-PSA und des Quotienten freies PSA zu Gesamt-PSA konnte bisher nicht sicher nachgewiesen werden.
 
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