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Huber K et al.  
Der Einsatz von Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonisten bei akuten Koronarsyndromen. Teil 2: ST-Hebungs-Infarkt (STEMI)

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (1-2): 16-20

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Abb. 1: Akut-PCI - Abciximab



Keywords: Abciximabakutes KoronarsyndromEptifibatidGlykoprotein-IIb-IIIa-RezeptorantagonistKardiologieST-Hebungs-MyokardinfarktSTEMITirofiban

Die klinisch verfügbaren GP-IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonisten Abciximab und Eptifibatid wurden bisher in angiographisch kontrollierten Studien mit geringer Patientenzahl in Kombination mit dosisreduzierten Fibrinolytika (t-PA, r-PA, TNK-tPA) getestet. Ziel dieser Studien war es, die Wirkung dieser Kombinationstherapie auf die Wiedereröffnung des Infarktgefäßes bei Patienten mit akutem ST-Streckenhebungs-Myokardinfarkt zu untersuchen. Die initialen Ergebnisse waren dabei vielversprechend und ergaben Wiedereröffnungsraten von bis zu 80 % unter der Kombinationstherapie. Größere klinische Studien verglichen einige dieser Therapiekombinationen, besonders unter Anwendung von Abciximab, in bezug auf Mortalität, Morbidität und die Häufigkeit des Auftretens von schwerwiegenden Ereignissen im Gegensatz zu herkömmlichen voll dosierten Fibrinolytika. Diese Studien zeigten aber keinen klinischen Benefit bei gleichzeitigem Ansteigen von Blutungskomplikationen. Vor allem Abciximab wurde hinsichtlich seiner Fähigkeit zur Verbesserung der Resultate mechanischer Koronarinterventionen untersucht. Die Wirkung kann bei Patienten mit ST-Hebungs-Myokardinfarkt und akuter Koronarintervention generell aber nur als mäßig vorteilhaft angesehen werden, wobei die besten Ergebnisse in Hochrisikosubgruppen zustande kamen bzw. wenn die Substanz vor dem Katheterlabor verabreicht wurde.
 
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