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Oberthaler W  
Ist die Vertebroplastie wirklich ein risikoreiches Verfahren?

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (Sonderheft 1): 20-25

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Abb. 1: Vertebroplastie Abb. 2: Vertebroplastie Abb. 3: Vertebroplastie Abb. 4a-b: Kyphoplastie Abb. 5: Kyphoplastie Abb. 6: Kyphoplastie Abb. 7: Kyphoplastie Zum letzten Bild



Keywords: MineralstoffwechselRisikoVertebroplastieWirbelsäule

Die Vertebroplastie wird allgemein gegenüber der Kyphoplastie (Ballon-Vertebroplastie) als risikoreicher eingeschätzt. Der Aufrichtungseffekt der eingebrochenen Wirbelkörper ist zwar damit etwas geringer, die Kosten betragen aber nur etwa ein Sechstel der Kyphoplastie. Das Verfahren ist auch einfacher anzuwenden. Um zu zeigen, daß bei umsichtigem, gut geplantem Vorgehen keine wesentlichen Probleme zu erwarten sind, wurden 15 Patienten, die von Mai bis Dezember 2002 an insgesamt 25 Segmenten operiert worden waren, nachuntersucht. Bis zu vier Wirbel wurden gleichzeitig in einer Sitzung behandelt. Alle Patienten konnten unmittelbar nach dem Eingriff aufstehen. In keinem Fall traten wesentliche Komplikationen auf. Nur bei einem übergewichtigen Patienten kam es nach einer Woche zu einer Re-Fraktur eines Wirbels. Der Effekt der Schmerzbesserung war bei allen Patienten unmittelbar und deutlich. Durch geeignete Kanülenplazierung, Beschränkung der Zementmenge, Verwendung einer höheren Zement-Viskosität und sorgfältige Kontrolle im a.p.- und seitlichen Strahlengang können Zementaustritte und damit Komplikationen weitgehend vermieden werden.
 
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