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Fiedler M  
Klimakteriumsdepression - ein notwendiges Übel?

Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Österreich): 19-21
Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Schweiz): 23-25
Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Deutschland): 19-21

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Keywords: DepressionKulturkreisMenopause

Unbestritten beeinflussen die Sexualhormone unsere Stimmung. So ist bekannt, daß vor allem Hormonveränderungen, wie sie in der Pubertät, bei Entbindungen, prämenstruell, aber auch in der Menopause auftreten, mit Krisen und Stimmungsschwankungen einhergehen können und auch oft von Depressionen begleitet werden. Die postmenopausale Depression bedarf noch weiterer Abklärung, denn: - mindestens 90 % der Frauen erleiden keine postmenopausale Depression; - die Studien sind kontroves; - die ethnischen Vergleiche zeigen ein buntes Bild; - eine "Menopausetradition" fehlt, da einerseits die Lebenserwartung bis 1900 bei ca. 35 Jahren lag und sich andererseits das Frauenbild in der Gesellschaft dramatisch wandelt; - die vergleichende Verhaltensforschung liefert uns kaum Beispiele, da nahezu alle Säugetiere bis zum Tod fertil bleiben; - anthropologische Theorien weisen auf eine wichtige biologische Funktion der Menopause hin.
 
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