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Empfehlungen zur Abklärung und Behandlung von Lipidstörungen

Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Österreich): 26-31
Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Schweiz): 30-35
Journal für Menopause 2004; 11 (1) (Ausgabe für Deutschland): 25-29

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Keywords: CholesterinDyslipidämieLipideMenopauseStatinTherapieTriglyzeride

Fettstoffwechselstörungen gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Tod. Die routinemäßige Abklärung umfaßt die Parameter Gesamtcholesterin, Triglyzeride, HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin. Die weiterführende Diagnostik umfaßt Lp(a), in bestimmten Fällen Apo B, A-I und die Genotypisierung von Apo E (Remnant-Hyperlipoproteinämie). Die Lipoprotein-Elektrophorese wird nur zur Abklärung des Chylomikronämie-Syndroms benötigt. Die Lipidparameter sind für die Beurteilung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos zwar notwendig, aber nicht hinreichend. Vielmehr muß das Gesamtrisiko beurteilt werden. Dazu dienen Scores und Algorithmen, die aus epidemiologischen Studien erarbeitet wurden und andere Risikofaktoren, wie hoher Blutdruck, Alter, Rauchen, Diabetes mellitus, und Familienanamnese mitberücksichtigen. Entsprechend dem globalen Risiko sind Zielwerte, insbesondere für LDL-Cholesterin, definiert worden. Kürzlich wurde mit Ezetimib ein neuer Wirkstoff eingeführt, der in Kombination mit Statinen tiefe LDL-Cholesterinwerte bei niedriger Statindosis erlaubt. Für die Therapie der Hypercholesterinämie haben sich die HMG-CoA-Reduktase-Hemmer in zahlreichen groß angelegten Studien bewährt. Bei stark erhöhten Triglyzeriden und tiefem HDL-Cholesterin ist aber auch eine Therapie mit Fibraten zu erwägen.
 
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