Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Veitl V et al.  
Akzeptanz, Toleranz und Wirksamkeit von milupa Comformil bei Säuglingen mit kleineren Ernährungs- und Verdauungsproblemen

Journal für Ernährungsmedizin 2000; 2 (4) (Ausgabe für Österreich): 14-20

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: ErnährungsmedizinMilupa ComformilSäuglingsnahrungVerdauungsproblem

Verdauungs- und Ernährungsprobleme sind bei jungen Säuglingen relativ häufig. Die Ursachen der damit verbundenen Koliken, des Aufstoßens und der Verstopfung können meist nicht diagnostiziert werden, obwohl die Probleme für Eltern und Kind erheblich werden können. Eine medikamentöse Intervention ist meist nicht erforderlich. Das Management dieser gastrointestinalen Beschwerden zielt darauf ab, Linderung zu schaffen, indem eine Ernährungsumstellung eingeleitet wird, die deren hypothetische Ätiologie berücksichtigt. Wegen des unspezifischen Charakters dieser Ernährungsprobleme, der unklaren Ätiologie und der Möglichkeit, daß diese in verschiedenen Kombinationen vorkommen können, ist die optimale Zusammensetzung einer Formelnahrung noch unklar. Daher wurde eine neue Säuglingsnahrung entwickelt, die verschiedene Komponenten beinhaltet, von denen erwartet werden kann, daß sie diese allgemeinen Ernährungsprobleme lösen. Die Eignung dieser modifizierten Anfangsnahrung, kleinere Ernährungsprobleme zu lösen, wurde in einem kontrollierten Akzeptanz- und Toleranztest an 51 Probanden über einen Zeitraum von 14 Wochen geprüft. Die von der Test- und der Kontrollgruppe aufgenommenen täglichen Nahrungsmengen waren nicht signifikant unterschiedlich und das Wachstum im Vergleichszeitraum mit 34,5 ± 24,6 g/d bzw. 34,2 ± 10,9 g/d offensichtlich identisch. Die Mütter wurden per Fragebogen zu den Beschwerden der Säuglinge im Untersuchungszeitraum befragt. Im Vergleichszeitraum berichteten für die erste Woche 62 % und für die zweite Woche 77 % der Mütter eine Besserung der gesamten GI-Symptome bei der Gruppe mit der modifizierten Anfangsnahrung. In der Kontrollgruppe waren es nur 20 % bzw. 23 % der Mütter. Beobachtet wurden Spucken, Hunger, Schreien mit und ohne Krämpfe, Verstopfung und abdominelles Unwohlsein. Am Ende der Untersuchung (14. Woche) hielten 92 % der Mütter in der Testgruppe fest, daß sich die Gesamtheit der Symptome signifikant verbessert hatte. Vor allem für Verstopfung und das abdominelle Unwohlsein zeigte sich nach dem Bericht der Mütter im Vergleich zum Beginn der Beobachtung ein hochsignifikanter Unterschied. Die innovative Zusammensetzung dieser modifizierten Anfangsnahrung ist detailliert in anderen Untersuchungen auf ihre Wirksamkeit geprüft worden und hat in dieser Anwendungsbeobachtung die Erwartungen der Mütter von Säuglingen mit kleineren Ernährungsproblemen erfüllen können.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung