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Holler C  
Ernährungsqualität und Mortilität: Studienergebnisse und deren ernährungstherapeutische Bedeutung in der Primärprävention von Erkrankungen

Journal für Ernährungsmedizin 2000; 2 (4) (Ausgabe für Österreich): 21-24

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Keywords: ErnährungsmedizinMortalitätPrimärprävention

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Ernährungsforschung ihr ursprüngliches Ziel, Vorkehrungen der Nahrungszufuhr lediglich dahingehend zu treffen, Mangelerscheinungen zu verhindern, verlassen. Die neue Vorstellung zeigt, daß Nährstoffen eine wichtige Funktion in der Prävention von Krankheiten zukommt, wenn deren Zufuhrmenge über dem Mindestbedarf liegt. Es besteht kein Zweifel, daß diese Fortschritte im Verständnis der immer detaillierteren Zusammenhänge der Funktion der Nährstoffe unser Konzept einer optimalen Ernährung beeinflussen. Allerdings wäre es naiv zu glauben, daß wir schon alles von ernährungsphysiologischer Bedeutung kennen. Eine neuere Studie bestätigt eindrucksvoll die derzeit gültigen Ernährungsempfehlungen als richtig. Bei Einhaltung der empfohlenen Ernährung zeigt sich eine deutlich geringere Gesamtmortalität als in jenen Gruppen mit "schlechter Ernährung". Obwohl nun fundierte Daten vorliegen, gibt es in Österreich nach wie vor keine nationalen Ernährungsrichtlinien und somit auch keine Initiativen zur Bewußtseinsbildung und Umsetzung dieser einfachen, aber in der Primärprävention äußerst effektiven Ernährungsmaßnahmen, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch von enormer Bedeutung wären. Die erwähnte Studie und deren Bedeutung für die Primärprävention sowie die ökonomischen und ökologischen Zusammenhänge werden dargestellt.
 
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