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Wanivenhaus A  
Operative Methoden in der orthopädischen Therapie der rheumatoiden Arthritis

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (1): 27-30

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Abb. 1: Rheumatoide Arthritis Abb. 2: Rhematoide Arthritis



Keywords: ChirurgieMineralstoffwechselOperationOrthopädieRheumatoide ArthritisTherapie

Die Rheumaorthopädie stellt einen unverzichtbaren Teil der umfassenden Behandlung der Rheumatoiden Arthritis dar. Frühe Eingriffe unter Erhaltung der Gelenke werden als präventive Maßnahmen, jene, die die Gelenksfunktion wieder herstellen, als rekonstruktive Maßnahmen bezeichnet. Neben der klassischen Präventivoperation Synovektomie wird heute vor allem Wert auf funktionellen Erhalt der Gelenke gelegt, was durch Teilarthrodesen am Handgelenk statt kompletter Arthrodese oder Osteotomien statt Resektionsarthroplastiken am Vorfuß dokumentiert ist. Die Synovektomie selbst hat durch die Anwendung arthroskopischer Techniken wieder einen hohen Stellenwert erhalten. Bei rekonstruktiven Operationen wird der Stellenwert der Endoprothese auch an selteneren Regionen vorsichtig Routine und Arthroplastiken und Arthrodesen treten in ihrer Bedeutung etwas zurück. Die Indikation zur Wahl einer Methode bleibt aber individuell und richtet sich nach Erwartung, Alter, Beruf und Compliance des Patienten. In jedem Fall sollten die Operationen früh erfolgen, um noch gelenkerhaltend vorgehen zu können.
 
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