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Pratscher H  
Sportverhalten in Österreich

Journal für Ernährungsmedizin 2000; 2 (5) (Ausgabe für Österreich): 18-23

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Keywords: ErnährungsmedizinGesundheitLebensstilSportSportausübungSportsoziologie

Die Studie "Sportverhalten in Österreich" setzte sich zum Ziel, das Sportverhalten der österreichischen Bevölkerung zu untersuchen. Dem Sport kommt in der modernen Medien- und Computergesellschaft eine immer größere Bedeutung zu. Gezieltes Bewegungstraining und richtig ausgeübter Freizeitsport schaffen einen Ausgleich zur körperlichen Einseitigkeit des Berufsalltags und steigern die Leistungsfähigkeit von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Atmungssystem. Bewegungstraining ist eine unverzichtbare Maßnahme zur Stärkung des Immunsystems, zur Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie zur Erhöhung von Lebensqualität und Lebensfreude. Wie sich in der vorliegenden Studie gezeigt hat, betreibt ein Drittel der österreichischen Bevölkerung niemals Sport; weitere 27 % üben Sport in so geringem Ausmaß (1- bis 2mal/Monat oder seltener) aus, daß es dadurch zu keiner nachhaltigen gesundheitlichen Wirkung kommen kann. Dem entgegenzuhalten ist, daß 40 % der ÖsterreicherInnen dem Sport eine so bedeutende Rolle zukommen lassen, daß sie ein- bzw. mehrmals pro Woche oder sogar täglich sportlich aktiv sind. Positiv hervorzuheben ist die hohe Rate der Sportausübung bei der jüngeren Generation. Erstrebenswert wäre die Aufrechterhaltung des Sportengagements bis in höhere Altersstufen. Das Hauptmotiv zur Sportausübung stellt neben der Freude an der Bewegung der Gesundheitsaspekt dar. Die Ergebnisse spiegeln weiters das immer breiter werdende Spektrum der ausgeübten Sportarten wider sowie die Entwicklung von Trend- und Funsportarten. Ein entscheidender Aspekt, der durch die vorliegende Studie bestätigt wird, ist die positive Korrelation zwischen sportlicher Aktivität und psychosozialem Wohlbefinden. Menschen, die Sport betreiben, fühlen sich gesünder und sind glücklicher.
 
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