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Tabuthemen in der Postmenopause: Demenz

Journal für Menopause 2000; 7 (4) (Ausgabe für Schweiz): 20-24
Journal für Menopause 2000; 7 (4) (Ausgabe für Deutschland): 21-25
Journal für Menopause 2000; 7 (4) (Ausgabe für Österreich): 21-25

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Keywords: DemenzMenopauseMorbus AlzheimerRisikofaktorvaskuläre Demenz

Der Beitrag widmet sich der besonderen Rolle frauenspezifischer Probleme für die Demenzerkrankungen, insbesondere die Alzheimer-Demenz (AD). Neuere epidemiologische Untersuchungen deuten darauf hin, daß Frauen häufiger an den beiden Hauptformen der Demenz, der AD und der vaskulären Demenz (VaD), erkranken. Dennoch ist nicht unumstritten, ob es sich um einen reinen Geschlechtseffekt handelt, weil die Unterschiede in Bildung, Lebenserwartung, psychosozialer Entwicklung und Gesundheitsverhalten, um nur einige Faktoren zu nennen, berücksichtigt werden müssen. Die Menopause rückte in den letzten Jahren deshalb zusätzlich besonders in das Interesse der Demenzforschung, weil sich retrospektiv zeigte, daß Frauen, die eine Östrogensubstitution (HRT) erhalten hatten, ein bis zu 50 % geringeres Risiko, zumindest für die Entwicklung der AD, aufwiesen. Trotz wohlbekannter positiver "Effekte" von Östrogenen auf das ZNS ist dennoch derzeit eine präventive Wirkung der HRT bezüglich des Nutzen-Risiko-Verhältnissen noch nicht ausreichend belegt.
 
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