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Watschinger B  
Niere und Hypertonie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2004; 8 (1): 34-36

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Keywords: HypertonieNephrologieNiereNiereninsuffizienzProteinurie

Eine Hypertonie kann Ursache, aber auch Folge einer Nierenerkrankung sein. Der Blutdruck trägt zur Progression der renalen Erkrankung und zum exzessiv hohen kardiovaskulären Risiko der Patienten bei. Der Zielblutdruck bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion oder gleichzeitig bestehender Proteinurie unter 1 g/Tag liegt bei < 130/80 mmHg, bei einer Proteinurie über 1 g/Tag < 125/75 mmHg und bei Patienten mit diabetischer Nephropathie < 130/80 mm Hg. ACE-Hemmer oder ARB sind Mittel der 1. Wahl, da sie stärker als andere Substanzen antiproteinurisch wirken. Um die Zielblutdruckwerte zu erreichen, ist jedoch meist eine antihypertensive Kombinationstherapie (evt. mit Diuretika und/oder Nicht-Dihydropyridin-Kalziumantagonisten, bzw. Kombination von ACE-Hemmer und ARB) erforderlich.
 
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