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Summary
Maier W et al.  
The European Registry of Cardiac Catheter Interventions 1998

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (4): 145-148

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Keywords: EuropaKardiologieKatheterKoronarangiographieRegisterStent

Abstract: Objective: The tradition of yearly reports on cardiac catheter interventions in Europe has been initiated in 1992. This seventh report presents aggregated data on cardiac catheter procedures in 29 European countries performed in the year 1998. Design and Setting: A detailed questionnaire addressing summary data of all cardiac interventions was mailed to presidents or designated delegates of the national societies of cardiology in Europe. The questionnaire was distributed to all institutions with cardiac catheterisation programs. All questionnaires were compiled in a national summary data sheet, then entered into a central data base and subsequently analysed. Main outcome measures: Coronary angiography, PTCA, and stenting in absolute numbers and per million inhabitants in the participating countries and the whole of Europe. Results: Overall, 1,413,206 coronary angiograms were reported. The population-adjusted rate of coronary angiograms amounted to a mean of 2,554 per 106 inhabitants. All in all there was no change compared with 1997. A total of 421,473 PTCA procedures were reported. The mean European number of PTCAs per 106 inhabitants increased by 4 % from 733 in 1997 to 762 in 1998. From 1997 to 1998, procedures with stenting increased by 9 % from 235,637 to 260,315. The stenting rate, calculated as the sum of all stenting procedures related to all interventions was 62 %, compared with 58 % in 1997. Conclusions: The major finding was that growth of coronary interventions in Europe seems to have reached some plateau. The forthcoming years will show if this slowing down reflects only a temporary observation or a saturation of the epidemiological demand. Kurzfassung: Das Europäische Register kardialer Katheterinterventionen im Jahr 1998. Zielsetzung: Die Tradition jährlicher Reporte über die kardialen Katheterinterventionen in Europa wurde 1992 begründet. Dieser siebte Report legt die zusammengefaßten Daten diagnostischer und therapeutischer Herzkathetereingriffe aus 29 Ländern Europas für das Jahr 1998 in der Perspektive der vorausgegangenen Reporte vor. Methoden: Ein detaillierter Fragebogen bezüglich aller kardialen Katheterinterventionen wurde an alle Präsidenten der nationalen kardiologischen Fachgesellschaften, alternativ an die Vorsitzenden der invasiven bzw. interventionellen Arbeitsgruppen oder an von den Fachgesellschaften beauftragte Repräsentanten versandt. Von dort wurden die Fragebögen an alle Institutionen mit Herzkatheterlabors verteilt. Die ausgefüllten Fragebögen wurden zunächst in einem nationalen Datenblatt regional zusammengefaßt und danach in eine zentrale Datenbank eingegeben und analysiert. Zentrale Ergebnisparameter sind die absolute sowie die auf die Einwohnerzahl bezogene Anzahl von Koronarangiographien, PTCAs und Stentimplantationen in den einzelnen Ländern und in Europa insgesamt. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1.413.206 Koronarangiographien dokumentiert, bezogen auf die Bevölkerungszahl aller eingeschlossenen Länder im Mittel 2554 pro Million Einwohner. Damit ergab sich keine relevante Veränderung im Vergleich zu 1997. Gesamthaft wurden 421.473 PTCAs gemeldet, entsprechend 762 pro Million Einwohner, was einer Zunahme von 4 % im Vergleich zum Jahr davor (733 pro Million Einwohner) entspricht. Interventionen mit Stentimplantation nahmen um 9 % von 235.637 auf 260.315 zu. Entsprechend betrug die Stentrate, definiert als Summe aller Interventionen mit Stenting bezogen auf die Summe aller Interventionen, 62 % im Vergleich zu 58 % im Jahr davor. Zusammenfassung: Insgesamt scheint das stetige Wachstum der diagnostischen und therapeutischen Herzkathetereingriffe, wie es in den vergangenen Jahren beobachtet wurde, ein gewisses Plateau erreicht zu haben. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob es sich hierbei nur um ein temporäres Phänomen handelt oder ob eine Sättigung des von der Epidemiologie der Herzerkrankungen vorgegebenen Bedarfs erreicht ist.
 
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