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Sator P-G, Walch K  
Therapeutische Strategien der Akne vulgaris - Optionen und Endokrinologische Aspekte

Journal für Fertilität und Reproduktion 2004; 14 (2) (Ausgabe für Österreich): 12-16
Journal für Fertilität und Reproduktion 2004; 14 (2) (Ausgabe für Schweiz): 12-16

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Abb. 1a-b: Akne vulgaris - Behandlung



Keywords: Akne vulgarisAndrogenEndokrinologieorale KontrazeptionTalgdrüseTherapie

Die Akne vulgaris ist eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel, bedingt durch eine verstärkte Sebumproduktion, duktale Hyperkeratinisierung, abnorme mikrobielle Flora und Entzündung. Die Talgdrüse ist eine Androgen-abhängige Struktur, in der es unter Einfluß der Androgene zu einer Erhöhung der Mitoserate und der Lipidsynthese kommt. Zusammenhänge zwischen Androgenen und der Akne finden sich im Verlauf der gesamten Lebensspanne. Auch Gestagene mit einer androgenen Wirkung können akneiforme Erkrankungen induzieren, Östrogene hingegen haben eine Talgdrüseninhibierende Wirkung. Die Therapie der Akne orientiert sich an der Pathogenese der Erkrankung: Keratolyse, Bakteriostase und Verminderung der Talgproduktion. Neben den klassischen lokalen und systemischen Behandlungen der Akne gewinnen immer mehr orale Kontrazeptiva bei Patientinnen mit leichter bis mittelgradiger Akne an Bedeutung. Waren es früher vor allem stark am Androgenrezeptor antagonistisch wirkende Pillen, so rücken immer mehr niedrig dosierte Präparate in den Mittelpunkt. Diese wirken durch die antiandrogen wirkende Gestagenkomponente, Reduktion der Androgenproduktion aufgrund einer hypophysären Hemmwirkung, als auch durch Erhöhung des Sexual-Hormon-bindenden-Globulins (SHBG) durch Ethinylestradiol, welches freies Testosteron bindet.
 
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