Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Sator MO et al.  
Stellenwert der Lutealphasenunterstützung mit Dydrogesteron bei der kontrollierten ovariellen Überstimulation

Journal für Fertilität und Reproduktion 2004; 14 (2) (Ausgabe für Österreich): 17-19
Journal für Fertilität und Reproduktion 2004; 14 (2) (Ausgabe für Schweiz): 17-19

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: DydrogesteronestradiolLutealphaseovarielle ÜberstimulationProgesteronReproduktionsmedizin

Progesteron und Östradiol spielen eine zentrale Rolle in der Vorbereitung und Unterhaltung einer Schwangerschaft im Rahmen der kontrollierten ovariellen Überstimulation. Diese Hormone sind von essentieller Bedeutung bis zu einem Gestationsalter von 7 Wochen, da erst in dieser Zeit der hormonelle luteal-plazentare Shift stattfindet. Ab diesem Gestationsalter ist die Plazenta in der Lage, unabhängig von den Ovarien oder exogen zugeführten Steroiden ausreichend Progesteron und Östradiol zu bilden. Vor der 7. Schwangerschaftswoche kann es aus verschiedenen Gründen zu einem Progesteronmangel kommen, der zu einer verminderten Implantations- und Schwangerschaftsrate bei ovariell stimulierten Zyklen führen kann. Einerseits enstehen bei der ovariellen Stimulation aufgrund der multiplen Corpora lutea unphysiologisch hohe Östradiol- und Progesteronspiegel, andererseits kommt es bei der Verwendung von GnRH-Agonisten zu einer Unterdrückung der körpereigenen LH-Spiegel, die eine Störung der Lutealphase bewirken. Unterschiedlichste Dosierungen, Darreichungsformen und Steroidtypen wurden in den letzten Jahren zur Lutealphasenunterstützung untersucht, aber die Literatur zeigt bis dato kontroversielle Ergebnisse.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung