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Litschgi M  
Nutzen-Risiko-Analyse der Hormonsubstitution

Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Schweiz): 34-45
Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Deutschland): 32-42
Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 35-45

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Keywords: HormonsubstitutionHRTMenopauseNutzen-Risiko-Analyse

Die in den letzten Jahren bekannt gewordenen Ergebnisse epidemiologischer Studien lassen die Auswirkungen des postmenopausalen Östrogendefizites in einem neuen Licht erscheinen. Dies führte dazu, daß bei der heutigen Diskussion um die HRT nicht mehr die Ausfallserscheinungen oder Störungen vasomotorischer, psychischer und genitaler Art im Vordergrund stehen, sondern die teils lebensbedrohlichen, sozioökonomisch bedeutungsvollen Spätfolgen, die sich durch eine sachgerechte Hormonsubstitution verhindern lassen. Es sind die Osteoporose, die kardiovaskulären Erkrankungen und die kognitiven Funktionsstörungen. Am großen Nutzen der HRT ist somit nicht zu zweifeln. Umgekehrt wird aber seit einiger Zeit selbst aus Fachkreisen auf potentielle Risiken, wie Brust-krebs und Thrombosegefährdung, hingewiesen. Obwohl harte Daten aus kontrollierten Studien fehlen und Schlußfolgerungen angesichts einer Vielzahl von Variablen in den untersuchten Kollektiven problematisch bleiben, dürfen bestehende Bedenken nicht allzu leichtfertig von der Hand gewiesen werden. Eine individuelle Abwägung von Vor- und Nachteilen bleibt dem Arzt nicht erspart.
 
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