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Brössner C et al.  
Erhöht die ausgedehnte Lymphadenektomie im Rahmen der radikalen Zystektomie die Morbidität?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2004; 11 (2) (Ausgabe für Österreich): 15-17
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2004; 11 (2) (Ausgabe für Schweiz): 14-16
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2004; 11 (2) (Ausgabe für Deutschland): 12-14

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Keywords: HarnblasenkarzinomLymphadenektomieMorbiditätOnkologieStudieUrologieZystektomie

Einleitung: Eine ausgedehnte Lymphadenektomie im Rahmen der radikalen Zystektomie kann das Staging verbessern und stellt eine potentiell kurative Maßnahme dar. Wir vergleichen eine minimale mit einer erweiterten Lymphadenektomietechnik und berichten über die peri- und postoperativen Komplikationen. Material und Methodik: Wir analysierten retrospektiv 92 Patienten, die im KH Bozen oder KH Oberwart zystektomiert wurden. 46 Patienten erhielten eine minimale (Gruppe A) und 46 Patienten eine erweiterte Lymphadenektomie (Gruppe B). Es wurden nur Patienten mit einer American Society of Anesthesiologists- (ASA-) Klassifikation II oder III inkludiert. Komplikationen innerhalb der ersten 30 postoperativen Tage wurden evaluiert. Ergebnisse: Die Operationsdauer war in Gruppe B gegenüber A um (median) 63 min (p < 0,01) erhöht. Komplikationen, die eine chirurgische Intervention notwendig machten, traten in Gruppe A bei 4 Patienten (8,7 %) auf, in Gruppe B bei 5 Patienten (10,8 %, p = 0,28). Komplikationen, die konservativ therapiert wurden, waren in beiden Gruppen ähnlich häufig. Die Gesamtmortalität betrug 3 Patienten (3,3 %); 2 Patienten in Gruppe A und 1 Patient in Gruppe B (p = 0,57). Schlußfolgerung: Eine ausgedehnte Lymphadenektomie im Rahmen der Zystektomie erhöht nicht die postoperative Morbidität.
 
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