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Graninger W  
Biologicals in der Rheumatologie - Caveats der Therapie mit Zytokininhibitoren hinsichtlich Infektionen, Herzerkrankungen und immunologisch bedingten Unverträglichkeiten

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (2): 25-27

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Keywords: biologicalKontraindikationMineralstoffwechselRheumatologieTherapieTNF-BlockerTumor-Nekrose-Faktor-InhibitorZytokininhibitor

In der Behandlung der chronischen Polyarthritis, des M. Bechterew und der Psoriasisarthritis ist mit der Einführung der Tumor-Nekrose-Faktor-Inhibitoren eine wesentliche Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten zustande gekommen. Insbesondere in Verbindung mit der Gabe von Methotrexat kann mit der Verabreichung von Adalimumab, Etanercept und Infliximab eine Verbesserung der Lebensqualität und ein Anhalten der Gelenkszerstörungen erreicht werden. In der Zeit seit der Markteinführung dieser Substanzen wurden seltene Nebenwirkungen bekannt, die ernste Infektionen, Tuberkulose und opportunistische Infekte umfassen. Darüber hinaus wurden in nicht eindeutig geklärter Kausalität demyelinisierende Erkrankungen, Knochenmarksschäden und Verschlechterungen präexistenter Kardiomyopathie beobachtet. Ob eine erhöhte Lymphominzidenz unter TNF-Antagonisten auftritt, ist derzeit noch unklar. Die Pharmakovigilanz ist daher bei diesen teuren Produkten besonders notwendig. Bei Beobachtung der Kontraindikationen und bei einer sorgfältigen ärztlichen Betreuung der mit Biologika immunsupprimierten Patienten mit entzündlichen Rheumaerkrankungen und M. Crohn kann derzeit von einer akzeptablen Arzneimittelsicherheit ausgegangen werden.
 
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