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Holler A et al.  
Adipositas und gestörte Hämodynamik

Journal für Ernährungsmedizin 2004; 6 (2) (Ausgabe für Österreich): 14-16
Journal für Ernährungsmedizin 2004; 6 (2) (Ausgabe für Schweiz): 11-13

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Abb. 1: Kipptischuntersuchung - TPRI Abb. 2: Kipptischuntersuchung - Blutdruck Abb. 3: Kipptischuntersuchung - Schlagindex Abb. 4: Kipptischuntersuchung - Beat-to-beat-Aufzeichnung Abb. 5: Kipptischuntersuchung - Beat-to-beat-Aufzeichung



Keywords: AdipositasErnährungsmedizinHämodynamikKipptischuntersuchungStudie

Adipositas erhöht das kardiovaskuläre Risiko und kann zu einer Störung des autonomen Nervensystems mit abnormen adrenergen Reflexen führen. Auch der Barorezeptor kann bei Übergewichtigen gestört sein. Wir haben eine Gruppe konsekutiver Patienten aus unserer internistischen Krankenhauspopulation gewählt, welche zur Abklärung von Schwindel und synkopalen Zuständen einer Untersuchung der Hämodynamik mit einem Kipptischsystem unterzogen wurde. 54 Fälle mit einem BMI > 25 wurden untersucht. Eine Beat-to-beat-Aufzeichnung des Blutdrucks, der Herzfrequenz, der Herzleistung (mit Impedanzmethode), der peripheren Resistenz und der Baroreflexsensitivität in Rückenlage und nach 70 Grad Aufkippen wurde mit dem Task Force(R)-Monitor durchgeführt und mit der von uns entwickelten Software berechnet. Ein signifikanter Abfall des TPRI nach dem Kippen trat in der Gruppe der Patienten mit einem BMI > 30 gegenüber den nur leicht übergewichtigen mit einem BMI von 25–30 auf. Diesem Effekt standen eine gesteigerte sympathische Aktivität und ein geringerer Abfall des Schlagindex während der orthostatischen Belastung gegenüber. Diese größere hämodynamische Instabilität bei den stark Adipösen ist durch die größere Masse an Fettgewebe zu erklären.
 
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