Krause und Pachernegg
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Stroh C et al.  
Management von Langzeitkomplikationen nach Gastric Banding

Journal für Ernährungsmedizin 2004; 6 (2) (Ausgabe für Schweiz): 6-10
Journal für Ernährungsmedizin 2004; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 5-9

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Abb. 1: Magenband - Slippage Abb. 2: Magenband - Slippage Abb. 3: Magenband - Pouchdilatation Abb. 4: Magenband - Pouchdilatation Abb. 5: Magenband - Bandmigration



Keywords: AdipositasErnährungsmedizinGastric BandingGewichtsreduktionMagenbandStudie

Hintergrund: Das Gastric Banding führt bei morbider Adipositas zu einer dauerhaften und erfolgreichen Gewichtsreduktion. Pouchdilatation, Slippage und Bandmigration sind häufige Langzeitkomplikationen. Wir berichten über Erfahrungen im laparoskopischen Management postoperativer Komplikationen wie Slippage und Pouchdilatation mit laparoskopischer Revision und Bandentfernung bei Bandmigration. Methoden: In 91 Monaten wurde bei 154 Patienten eine Gastric-Banding-Operation durchgeführt. Von Februar 1995 bis Juni 1997 wurde bei 39 Patienten die Implantation des Magenbandes konventionell durchgeführt. Seit Juni 1997 wurden 115 Patienten laparoskopisch operiert. Indikationen für Reoperationen stellten die Pouchdilatation in 10, das Slippage in 5, die Banddiskonnektion in 2 und Bandmigrationen in 5 Fällen dar. Aspekte und Methoden der laparoskopischen Therapie von Komplikationen werden erörtert. Ergebnisse: Das laparoskopische Vorgehen bei Slippage und Pouchdilatation ist möglich, jedoch besteht das Risiko der intraoperativen Magenperforation. In Fällen mit asymptomatischen Bandmigrationen ist eine Bandentfernung via Gastroskopie indiziert. In symptomatischen Fällen sollte eine Laparotomie erfolgen. Fazit: Reoperationen bei Komplikationen nach Gastric Banding können laparoskopisch durchgeführt werden. Die Bandmigration ist eine Spätkomplikation, die die Entfernung des Magenbandes erfordert. Komplikationen können durch eine strenge Indikationsstellung, sorgfältige Patientenselektion und eine strenges Follow-up reduziert werden.
 
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