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Merfort M  
Diabetes und Sexualität

Blickpunkt der Mann 2004; 2 (2): 18-23

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Keywords: AndrologieDiabetes mellitusSexualität

Sexualstörungen sind in der Diabetologie unverändert ein vernachlässigtes, häufig tabuisiertes Thema. Die Diabetologen haben es bisher nicht geschafft, klar herauszuarbeiten, daß Sexualstörungen, speziell die Erektile Dysfunktion, bei Diabetikern als Folgeschaden der Stoffwechselstörung anzusehen sind. Damit werden Sexualstörungen in der Diabetologie immer noch häufig als Befindlichkeitsstörung abgetan, nicht mit Krankheitswert belegt und deswegen auch nicht als therapiebedürftig angesehen. Ein Hauptziel der heutigen Betreuung von Diabetikern ist der Erhalt einer möglichst optimalen Lebensqualität. Sexualstörungen stellen eine eindeutige Einschränkung der Lebensqualität dar. Deswegen sollten sie, wenn ein Therapiewunsch besteht, behandelt werden. Diabetiker sind häufiger und in einem früheren Lebensalter von Sexualstörungen betroffen als die nichtdiabetische Bevölkerung. Es gibt verschiedene Therapiemodalitäten, die auch oder gerade bei Diabetikern erfolgreich eingesetzt werden können.
 
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