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Schmitz-Dräger BJ et al.  
Ernährung und Prostatakrebs

Blickpunkt der Mann 2004; 2 (2): 24-28

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Keywords: AndrologieErnährungFettLykopinOnkologiePhytoestrogenProstatakarzinomSelenUrologieVitamin AVitamin DVitamin E

Offensichtlich ist die Ernährung ein wesentlicher Risikofaktor für Entstehen und Fortschreiten des Prostatakarzinoms. In experimentellen Untersuchungen und epidemiologischen Studien konnte bis heute eine Reihe verschiedener Nahrungsbestandteile identifiziert werden, für die ein Zusammenhang mit dem Prostatakarzinom wahrscheinlich ist. Zu diesen Substanzen zählen vor allem sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavone, Isoflavone und Lykopin, aber auch das Spurenelement Selen. Insbesondere Raucher scheinen von der präventiven Einnahme von Vitamin E zu profitieren. Demgegenüber gibt es zahlreiche Hinweise darauf, daß ein hoher Anteil tierischer Fette in der Ernährung das Prostatakarzinomrisiko erhöht. Vor allem gesättigte Fette scheinen wegen ihres oxidativen Potentials einen Risikofaktor darzustellen. Diese meist aus Fall-Kontroll-Studien oder Kohorten-Studien gewonnenen Hinweise werden derzeit in großen interventionellen Untersuchungen überprüft. Derartige Studien erfordern den Einschluß einer großen Zahl von Probanden und sind auch wegen der erforderlichen langen Nachbeobachtungsdauer extrem kostenintensiv. Allerdings läßt die erhebliche gesundheitspolitische Bedeutung der Prävention den Aufwand solcher Untersuchungen gerechtfertigt erscheinen.
 
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