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Weißbach L, Sedlmayer F  
Einschätzung des PSA-Rezidivs nach kurativer Therapie des Prostatakarzinoms

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2004; 11 (Sonderheft 3) (Ausgabe für Österreich): 3-11

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Abb. 1: PSA-Rezidiv - Cholin-PET-CT Abb. 2: PSA-Rezidiv - Cholin-PET-CT Abb. 3: PSA-Rezidiv - Cholin-PET-CT



Keywords: AndrologieOnkologieProstatakarzinomprostataspezifisches AntigenPSA-RezidivTherapieUrologie

Das in die Nachsorge kurativ behandelter Patienten mit Prostatakarzinom aufgenommene PSA-Monitoring schafft einen neuen klinischen Status. Wir haben es jetzt mit einem "bio-chemisch Kranken" zu tun, bei dem nicht selten kein lokales Rezidivgeschehen und schon gar nicht eine Fernmetastasierung nachgewiesen werden kann. Um zwischen der lokalen und systemischen Erkrankung unterscheiden zu können, hat man sich früher der "pathohistologischen Prädiktion" bedient. Hierauf beruht auch ein großer Teil der häufig eingesetzten Nomogramme. Mit der Bestimmung der PSA-DT ist eine Methode in das diagnostische Repertoire aufgenommen worden, die nach weiterer Evaluierung dazu dienen könnte, lokale Maßnahmen (RT nach RP oder Salvage-Prostatektomie, HIFU bzw. Kryotherapie) oder eine Androgendeprivation vorzunehmen. Vieles deutet darauf hin, daß wir in Zukunft nicht nur mit einer Berechnung der PSA-DT die lokale von der systemischen Progression unterscheiden können, sondern auch das Übergangsstadium zur klinischen Metastasenerkrankung voraussagen und das Risiko, am Prostatakrebs zu sterben, einschätzen können.
 
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